Neues Logistikterminal in Tiflis offiziell eröffnet

Gebrüder Weiss erweitert Standort im Kaukasus: Kunden, Partner und Mitarbeiter profitieren von neuer hochmoderner Anlage.

Nach sechs Monaten Bauzeit wurde am 15. März 2019 das neue Logistikterminal von Gebrüder Weiss in Tiflis (Georgien) offiziell eröffnet. Die hochmoderne Logistikanlage ist eine Erweiterung des bestehenden Standorts und umfasst zusätzlich 2.300 Quadratmeter Umschlags-, 7.800 Quadratmeter befestigte Außenfläche sowie 300 Quadratmeter Bürofläche. Das gesamte Areal des Standorts hat eine Fläche von 90.000 Quadratmetern. Im Rahmen einer Pressekonferenz in Tiflis informierten Wolfram Senger-Weiss, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Gebrüder Weiss, Thomas Moser, Direktor und Regionalleiter Schwarzes Meer/CIS, sowie Alexander Kharlamov, Landesleiter Georgien, über die Standorterweiterung und die vielfältigen Serviceangebote. Erfreut über die positive Entwicklung in der Kaukasus-Region zeigte sich der Vorsitzende der Geschäftsleitung. „Seit dem Markteintritt hat sich die Niederlassung in Tiflis zum Zentralhub für Georgien, Armenien und Aserbaidschan entwickelt“, sagte Wolfram Senger-Weiss. Vom Ausbau des hochmodernen Logistikterminals würden nicht nur Kunden und Partner, sondern auch die Mitarbeiter profitieren. „Allein in Tiflis bietet Gebrüder Weiss einen attraktiven und sicheren Arbeitsplatz für 120 Mitarbeiter.“

Full-Service-Logistik im Kaukasus
Gebrüder Weiss bietet seinen Kunden im Kaukasus Landtransport, Luft- und Seefracht, Lagerlogistik, Verzollung und andere logistische Dienstleistungen an. Wie genau die neuen Serviceleistungen aussehen, beschrieb Alexander Kharlamov. „Das Logistikterminal ist mit hochwertiger und modernster Technik ausgestattet. Dadurch sind auch speziell auf den Kunden zugeschnittene Logistiklösungen möglich“, erklärte der Landesleiter. Mit der neuen Lagersoftware hätte der Kunde direkten Zugriff auf die Ware und könne jederzeit sehen, wo sich diese befinde. „Zudem wurden die weiteren Räumlichkeiten nach neuesten Sicherheitsstandards errichtet. Gebrüder Weiss erfüllt somit die Anforderungen der Resolution N41 der georgischen Regierung. Das bedeutet, dass die Sicherheitsstandards strikt eingehalten werden.“

Pionier auf der Seidenstraße
Bereits im Jahr 2012 eröffnete Gebrüder Weiss die erste Niederlassung in Georgien und gilt seitdem als europäisches Pionierunternehmen entlang der Seidenstraße. Im Jahr 2013 wurden Hauptinvestitionen in Höhe von 10 Millionen Euro getätigt. Danach expandierte das Unternehmen jedes Jahr weiter. Von 2012 bis heute wurden insgesamt 15,5 Millionen Euro investiert, zuletzt waren es mehr als 2,5 Millionen Euro für den Auf- und Ausbau des Logistikterminals. „Nach dem Eintritt in den georgischen Markt hat Gebrüder Weiss die Geschäfte in der Kaukasus-Region stets weiterentwickelt. Der Standort in Tiflis hat sich im Laufe der Jahre zu einem kleinen Juwel an der Seidenstraße entwickelt“, meinte Thomas Moser. Von 2012 bis heute hat Gebrüder Weiss Georgien rund 530.000 Tonnen Güter transportiert. Transportiert werden überwiegend Konsumgüter, Elektrowerkzeuge, Automobilteile, Agrarprodukte und Nahrungsmittel.

Über Gebrüder Weiss
Mit über 7.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, 150 firmeneigenen Standorten und einem vorläufigen Jahresumsatz von 1,67 Milliarden Euro (2018) zählt Gebrüder Weiss zu den führenden Transport- und Logistikunternehmen Europas. Unter dem Dach der Gebrüder Weiss Holding AG mit Sitz in Lauterach (Österreich) fasst das Unternehmen neben seinen Hauptgeschäftsbereichen Landtransporte, Luft- und Seefracht sowie Logistik auch eine Reihe von hoch spezialisierten Branchenlösungen und Tochterunternehmen zusammen – darunter u.a. die Logistikberatung x|vise, tectraxx (Branchenspezialist für High-Tech-Unternehmen), dicall (Kommunikationslösungen, Marktforschung, Training), Rail Cargo (Bahntransporte) und der Gebrüder Weiss Paketdienst, Mitgesellschafter des österreichischen DPD. Diese Bündelung ermöglicht es dem Konzern, schnell und flexibel auf Kundenbedürfnisse zu reagieren. Mit einer Vielzahl an ökologischen, ökonomischen und sozialen Maßnahmen gilt das Familienunternehmen, dessen Geschichte im Transportwesen mehr als 500 Jahre zurückreicht, heute auch als Vorreiter in puncto nachhaltigem Wirtschaften.

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