EU und UNO fördern die Wettbewerbsfähigkeit im georgischen Privatsektor

Die georgische Vertretung des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP) berichtete, dass heute bis zu 100 Vertreter von georgischen Privatunternehmen und Wirtschaftsverbänden sowie von internationalen Organisationen an einem Stakeholder-Forum in Tiflis teilgenommen haben.

Wie die Vertretung des UNDP mitteilte, wurde das Forum von der EU in Zusammenarbeit mit vier Agenturen der UNO organisiert - der UNDP, der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO), der Organisation für industrielle Entwicklung (UNIDO) und der Internationalen Organisation für Migration (IOM).

Die Teilnehmer des Forums diskutierten die Aussichten auf die Implementierung von Unternehmensclustern in den Sektoren Verpackung, Produktion und Agroindustrie sowie die sich abzeichnenden Herausforderungen und verfügbaren Chancen und die damit verbundenen umweltfreundlichen Lösungen bezogen auf den neuen georgischen Abfallwirtschaftskodex, ein Gesetzesentwurf zur erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) und neue Vorschriften zur Energieeffizienz, sagte die Vertretung.

Wie die Vertretung bekannt gab, konzentrierten sich die Teilnehmer des Forums auch auf die Rolle der georgischen Diaspora, um die georgische Wirtschaft auf dem europäischen Markt wettbewerbsfähiger zu machen.

Der Vertretung zufolge handelt es sich bei "Innovative Action for Private Sector Competitiveness in Georgia" um eine EU-finanzierte Initiative, die von den benannten UN-Agenturen in Zusammenarbeit mit privaten Unternehmen und Unternehmensverbänden durchgeführt wird. Das Gesamtbudget dieser Initiative, die bis Ende 2023 andauert, beläuft sich auf 6 Mio. USD.

Sarke Information Agency, 20. November 2019

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