HeidelbergCement verkauft die Hälfte seines Georgiengeschäfts

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14.11.17 Nachrichten Georgien, Unternehmernachrichten

HeidelbergCement hat heute bekanntgegeben, dass es die Hälfte der stimmberechtigten Anteile an seinem Georgiengeschäft an die Investmentgesellschaft Cement Invest verkauft hat, die dem Georgian Co-Investment Fund („GCF“) und Hunnewell Partners („Hunnewell“) gehört und gemeinschaftlich von beiden geführt wird. HeidelbergCement und Cement Invest werden das so entstandene Joint Venture gemeinsam kontrollieren. Die Transaktion wird insgesamt rund 115 Mio Euro zur zukünftigen Reduzierung der Nettofinanzschulden von HeidelbergCement beitragen.

„Die Partnerschaft ermöglicht es unserem neuen georgischen Joint Venture, von der Projekterfahrung von GCF und Hunnewell in Georgien zu profitieren“, erklärt Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender von HeidelbergCement. „Darüber hinaus wird die Wettbewerbsfähigkeit des Joint Venture durch die Modernisierung des Zementwerks Kaspi verbessert. Der Bau einer modernen Ofenlinie hat bereits 2016 begonnen und soll bis Ende 2018 abgeschlossen werden. Der Verkauf der Anteile ist Teil der Überprüfung und Optimierung unseres Portfolios mit dem Ziel, zusätzlichen Cashflow zur Unterstützung unseres disziplinierten Wachstums und steigender Aktionärsrenditen zu erzeugen.“

HeidelbergCement ist seit 2006 in Georgien tätig. Das neue Joint Venture betreibt drei integrierte Zementwerke, ein Mahlwerk und ein Zementterminal an der Schwarzmeerküste. Die jährliche Zementkapazität liegt bei über 2 Mio t. Das Zementgeschäft wird durch ein starkes Netzwerk von 13 Transportbetonwerken unterstützt. Zuschlagstoffe für die Betonproduktion werden teilweise aus zwei eigenen Sand- und Kiesgruben bezogen.

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