Bosch-Pressekonferenz zu Erfahrungen bei Markteintritt im Südkaukasus

10.10.17 Mitgliedernachrichten

Das deutsche multinationale Unternehmen Bosch sprach bei einer Pressekonferenz in Tbilisi mit georgischen und ausländischen Journalisten über ihre Arbeit im Kaukasus. Als integralen Bestandteil seiner Unternehmensphilosophie sieht der Konzern, welcher in den letzten 131 Jahren weltweit zu Ruhm und Ehre gekommen ist, seit jeher die Verantwortung. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahre 1886 von dem renommierten Ingenieur und Unternehmer Robert Bosch. Während Bosch in Russland bereits seit 1904 operiert, stellt die Kaukausregion für das Unternehmen eine relativ neue, wenn zugleich sehr vielversprechende Region dar. Bei dem Treffen mit den Journalisten diskutierten sowohl der Präsident der Bosch Gruppe in Russland, Weißrussland, der Ukraine, Zentralasien und dem Kaukausus, Herr Hansjürgen Overstolz, sowie der kaufmännische Direktor von Robert Bosch LTD in Georgien, Herr David Oker, über die Aktivitäten des Unternehmens.

Dabei nannte Overstolz Zahlen, welche die Ausmaße der globalen Aktivitäten des Konzerns verdeutlichen. So ist das Budget ein zehnfaches so groß wie der Staatshaushalt und sogar das BIP des gesamten Südkaukasuses. Heutzutage hat Bosch weltweit 440 Niederlassungen in 120 Ländern mit mehr als 389.000 Angestellten. Im vergangenen Jahr brachte der Verkauf von Bosch Produkten 73,1 Milliarden Euro ein. Zur gleichen Zeit investierte das Unternehmen 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. 

Zu den Bereichen, an denen Bosch u.A. im Südkaukasus zu arbeiten plant, gehören Mobil- und Industrietechnologien, Energie- und Baugeräte sowie Haushaltsgeräte. Overstolz legte den Fokus auf kreative Technologien. In den kommenden Jahren plant das Unternehmen in folgenden Sektoren seine Verkäufe zu steigern sowie neue Systeme einzuführen: Künstliche Intelligenz, technische Innovationen, Vernetzung von Haushaltsgeräten über das Internet. Außerdem sollen Fortschritte im Bereich der Automobilindustrie (smart cars und Elektroautos) gemacht werden. Weitere Prioritäten des Unternehmens sind Energiesicherheit und –speicherung.

Der Tradition von modernen multinationalen Unternehmen, welche ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden wollen, folgend plant Bosch eine beträchtliche Summe in die medizinische Forschung, z.B. im Kampf gegen Krebs sowie in die Implementierung von groß angelegten Umweltprojekten, zu stecken.

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