10/2016 - Newsletter der Deutschen Wirtschaftsvereinigung - Georgien/Armenien


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Rechts- & Steuernachrichten


Armenien:

Wettbewerbsfähigkeit europäischer Firmen auf armenischem Markt

Weltzollorganisation ist bereit, mit Armenien zu kooperieren

Umstrukturierung bei der staatlichen Beschaffung Armeniens

Gesetzesentwurf zu Steuerreformen angenommen

 

Veranstaltungen

DWV-Kooperationsveranstaltung mit der Deutschen Botschaft zu Visaverfahren, Tbilisi (02.11.)

DWV-Training: Entwicklung der Fähigkeiten in Vertrieb und Verhandlung, Tbilisi (15.11.)

Deutsch-Georgischer Wirtschaftsstammtisch, Tbilisi (16.11.)

DWV-Training: Die Hauptaspekte des Weintourismus, Tbilisi (22.11.)

Aktuelles

Tomaten wachsen nicht im Kühlschrank

Auf einem Regionalworkshop zu dualen Ansätzen für die berufliche Bildung im Südkaukasus am 11. Oktober in Tbilisi gab die GIZ auch Unternehmern ein Podium, diesbezügliche Erfahrungen und Anforderungen zu formulieren. In einer durch die DWV koordinierten Paneldiskussion sprachen Hilarius 


Pütz, Weinexperte/Avtandil Bedenashvili, Boris Gamrekeli, Geschäftsführer von Caparol Georgia, Lars von der Wettern, Geschäftsführer von Solutions HI und Alexander Ediberidze, Inhaber von Noblex vor Fachleuten und Absolventen des von der GIZ organisierten International Leadership Programms „Master Trainer in TVET“. Die Manager betonten die Herausforderungen für die Unternehmen und Trainer, den Auszubildenden Stolz auf eine nicht-universitäre Berufsbildung zu vermitteln (von der Wettern: In einem guten Hotel zu arbeiten und Gäste zu betreuen ist von Wert; der Tourismus boomt und bietet viele Arbeitsplätze) und oft bei einfachsten Grundlagen anfangen zu müssen (Ediberidze: Es braucht Verständnis für die Agrarproduktion, Tomaten wachsen nicht im Kühlschrank; Noblex bietet Demo-Felder und -Weinbau). Pütz beschrieb einen neuen GIZ-geförderten dualen Ausbildungsgang in der Weinwirtschaft, der sich durch 60 Prozent praktische Ausbildung sowie Ausbildungsvergütungen auszeichne und Gamrekeli betonte die Bedeutung von Standards für Produktion und Ausbildung; letztlich entscheiden müsse die Qualität, nicht alleine der Preis.

Armenia Expo in Teheran

Vom 05.-08. Oktober 2016 stellten 104 armenische Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen auf der Teheran International Industry Exhibition 2016 aus. Die Development Foundation of Armenia (DFA) richtete dort in einem eigenen Pavillon die „Armenia Expo 2016“ aus, um armenischen Firmen mit Exportpotential den Markteinstieg im Iran zu erleichtern. 


Im Gegenzug werden iranische Unternehmen auf der „Armenia Expo 2017“ in Eriwan ausstellen. Präzisionswerkzeuge, Textilbekleidung und Schuhe, armenischer Silberschmuck, pharmazeutische Artikel, Elektronik, Schokolade, Säfte und alkoholfreier Brandy, alles „Made in Armenia“, wurde den Besuchern dargeboten. Auch armenische Banken, Baudienstleister und Tourismusanbieter suchten auf der Messe iranische Partner. Die gut besuchte Messe hat sich für die armenischen Unternehmer gelohnt. Einige von ihnen berichteten, einen Vertriebspartner oder Lieferanten für Rohstoffe gefunden zu haben. "Obwohl der Einfuhrzoll im Iran sehr hoch ist, lohnt sich der Versuch, in dem Markt mit 75 Mio. Konsumenten Fuß zu fassen", sagte ein Delegationsteilnehmer. 

Die DWV organisierte und begleitete die Delegation der 27 syrisch-armenischen Firmenvertreter aus Armenien, deren Messebeteiligung von der GIZ durch das Projekt „Wirtschaftliche Integration syrischer Flüchtlinge in Armenien (EISRA)“ unterstützt wurde. Diese Unternehmer aus der armenischen Diaspora in Syrien waren vor dem dortigen Bürgerkrieg geflohen und haben inzwischen ihre unternehmerische Existenz in Armenien neu aufgebaut. Ihre jahrzehntelange geschäftlichen Erfahrungen mit muslimisch geprägten Ländern sowie ihre Arabisch- und Türkischkenntnisse erleichterten die Kommunikation mit und Zugang zu iranischen wie internationalen Besuchern. Die Bilanz fiel sehr positiv aus: Die Unternehmer kamen mit zahlreichen kaufinteressierten Besuchern sowie potentiellen Vertriebspartnern und Investoren in Kontakt.

Unter der Initiative "Made in Germany" des BMWi, stellten 76 deutsche Firmen ihre Produkte in Teheran vor. Vertreten waren hauptsächlich Maschinenbauer aus dem Mittelstand. Leiter der AHK Iran, Rene Harun, begrüßt derzeit zahlreiche deutsche Delegationen im Iran. "Deutsche Unternehmen versuchen die guten deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen von früher nun wieder aufleben zu lassen", sagte er.

Unternehmer aus dem Bereich Nahrungsmittelwirtschaft zu Gast im Freistaat

Vom 25. bis 30. September reisten im Rahmen des Besuchsprogramms „Bayern – Fit for Partnership (BFP)“ fünfzehn georgische und armenische Vertreter von landwirtschaftlichen Erzeuger- und Verarbeitungsbetrieben nach Bayern.


BFP richtet sich primär an kleine und mittelständige Unternehmen (KMU) aus Bayern, wobei in diesem Fall insbesondere Hersteller und Anbieter von Lebensmitteltechnologien für die obst-, frucht- und gemüseverarbeitende Industrie sowie Dienstleistungsunternehmen, die sich verstärkt in Georgien und Armenien engagieren wollen, angesprochen wurden. Ihnen soll der Einstieg ins Auslandsgeschäft erleichtert werden und von den Partnerschaften sollen auch die Betriebe aus Georgien und Armenien profitieren können.

Die Reiseteilnehmer wurden auch über moderne Technologien und Dienstleistungen informiert, wobei Schwerpunkte in den Bereichen Anbau- und Erntetechnologie, Abfüll- und Verpackungstechnologie sowie Verarbeitung und Prozesssteuerung gesetzt wurden. Im Gegenzug erhielten bayerische Unternehmen, die Technologien, Maschinen, Anlagen und Dienstleistungen für die Lebensmittelproduktion und -verarbeitung anbieten, aktuelle Informationen über den konkreten Bedarf an solchen Produkten in Georgien und Armenien, bayerische Technologie trifft hier auf besonders großes Interesse.

Gute Investitionschancen in der georgischen Ernährungswirtschaft bieten sich insbesondere in der Produktion und Verarbeitung von Wein, Äpfeln, Nüssen, Gemüse, Kartoffeln und Tee. Armenien ist u.a. bekannt für die Produktion von Äpfeln, Steinfrüchten, Zitrusfrüchten, Nüssen, Beeren, Weintrauben, Fruchtgemüsen und Kartoffeln. Neben zahlreichen Betriebsbesuchen, nahmen die Unternehmensvertreter auch an der Messe FachPack 2016 in Nürnberg teil.

Durchgeführt wurde die Veranstaltung von der Deutschen Wirtschaftsvereinigung (DWV) in Zusammenarbeit mit Experts in Markets and Sciences (em&s) sowie Bayern International. Dass das Besuchsprogramm so erfolgreich war, ist außerdem der Finanzierung durch das Bayerische Wirtschaftsministerium zu verdanken.

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