Kontakt

Deutsche Wirtschaftsvereinigung Georgien
24 Rustaveli Avenue
0108 Tbilisi, Georgien

+995 32 220 5767
info(at)georgien.ahk.de

Deutsche Wirtschaftsvereinigung Armenien
Marshal Baghramyan Avenue 18
0019 Eriwan, Armenien

+374 77 660 351

info(at)dwv.am

Geschäftszeiten
Mo-Do: 09:00-19:00 Uhr
Fr: 09:00-16:00 Uhr

Entwicklungspartnerschaften

In Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft nutzen öffentliche Unternehmen und die Wirtschaft ihre gemeinsamen Interessen (beispielsweise Umweltschutz, Mitarbeiterqualifizierung etc.) und kooperieren in gemeinsamen Projekten. Durchführende Organisationen sind GIZ, DEG und Sequa. Weitere ausführliche Informationen unter develoPPP sowie dem Ideenwettbewerb.

Kontakte

GIZ: develoPPP(at)giz.de; susanne.eisenach(at)giz.de

KfW-DEG: Tobias.prellwitz(at)deginvest.de

Sequa: Ppp-team(at)sequa.de

ExperTS

Die Geschäftsführung der Deutschen Wirtschaftsvereinigung (DWV) in Georgien wird vom ExperTS-Programm unterstützt.

Kammern und Verbände, Fachkräfte an deutschen Auslandshandelskammern

Ein Experte für Entwicklungszusammenarbeit an einer Auslandshandelskammer? Was auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheint, hat sich seit Jahren bewährt. In rund 20 Ländern beraten Experten, die über das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) vermittelt werden, lokale und deutsche Unternehmen zu entwicklungspolitischen Themen.

Die Fachkräfte sind in die Strukturen der Auslandshandelskammern (AHK) integriert und auf vier Schwerpunktthemen spezialisiert:

  • Erneuerbare Energien / Energieeffizienz
  • Berufliche Bildung
  • Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung
  • Aufbau von Kammern

Ob es um duale berufliche Bildung in Mexiko geht, um Kammeraufbau in Mosambik oder die Verbreitung erneuerbarer Energien in Kenia: Als lokale Ansprechpartner unterstützen die Fachkräfte insbesondere mittelständische Unternehmen dabei, neue Märkte zu erschließen, innovative Kooperationen anzustoßen und ihr Engagement für alle Seiten gewinnbringend zu gestalten. In Ländern ohne feste Kammerstrukturen bauen sie entsprechende Netzwerke auf und schaffen so die Basis für eine langfristige wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte Programm schlägt eine Brücke zwischen Außenwirtschaftsförderung und Entwicklungspolitik. Es wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sowie den Auslandshandelskammern, Delegationen der deutschen Wirtschaft und bilateralen Wirtschaftsvereinigungen gemeinsam umgesetzt.

EZ-Scouts

Seit 2011 beschäftigt das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) so genannte „EZ-Scouts“, von denen es bundesweit mehr als 20 in Kammern und Verbänden gibt. Die EZ-Scouts beraten Unternehmen und geben Orientierung zu den Angeboten der Entwicklungs- und internationalen Zusammenarbeit. Ziel ist es, Außenwirtschaftsförderung und Entwicklungszusammenarbeit (EZ) besser mit einander zu vernetzen. Die Kontaktdaten aller EZ-Scouts finden Sie hier.

DEG-Auslandsinvestitionen

Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) finanziert Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländer. In der DEG gibt es für Deutschland eine eigene Abteilung, in der Experten Firmen bei der Projektentwicklung und Risikoanalyse unterstützen, indem sie bei der Planung und Strukturierung der Investitionsvorhaben helfen und lokaler Partner beurteilen. Deutsche Auslandsinvestoren können ein breites Angebot nutzen, das auf sie zugeschnitten ist und die sich ändernden Märkte berücksichtigt. Die DEG stellt pro Projekt Finanzierungsbeträge von bis zu 25 Millionen Euro bereit und richtet sich dabei an alle deutschen Unternehmen, besonders an den Mittelstand. Ziel der Zusammenarbeit mit privaten Unternehmen ist, die Kraft der Privatwirtschaft als Motor für Entwicklung zu nutzen. Mit den Förderprogrammen soll außerdem dazu beigetragen werden, dass klimaschutzrelevante und entwicklungspolitisch sinvolle Projekte umgesetzt werden können.

KfW IPEX Exportfinanzierung

Hauptaufgabe der KfW IPEX-Bank ist die Unterstützung der Exportwirtschaft. Ziel ist, die Internationalisierung und Wettbewerbsfähigkeit von europäischen und deutschen Exportunternehmen zu erhalten und auszubauen. Zudem wird so die wirtschaftliche und soziale Infrastruktur finanziert und zur Rohstoffsicherung beigetragen. Fast 50 Prozent der Wirtschaftsleistung in Deutschland hängt vom Export ab und auch in den Zielländern trägt er zu Wohlstand und Modernisierung bei. Große und mittelständische Unternehmen sollen von der KfW IPEX-Bank durch die Entwicklung von Finanzierungslösungen und deren Umsetzung bei ihrer Internationalisierung begleitet werden. Auch für kleinere Unternehmen werden Ansätze zur Exportfinanzierung entwickelt und umgesetzt.

CIM-AHK konkret: Beispiele der Zusammenarbeit in Georgien

Bauberufsschule

Auf Initiative der Deutschen Wirtschaftsvereinigung Georgien wurde 2012 ein develoPPP.de-Projekt in Georgien entwickelt, gemeinsam mit den Unternehmen HeidelbergCement Georgia, Knauf Georgia, Caparol Georgia und der GIZ. Die gegründete Bauberufsfachschule dient der Verbesserung der Qualität von Berufsausbildung in den fünf Bauberufen Schweißer, Elektriker, Trockenbauer, Putzer und Maler. Weitere Informationen zu dem Projekt hier.

WorldSkills Georgia

Anfang Juli 2013 nahm erstmals ein georgisches Nationalteam am Wettbewerb WorldSkills International in Leipzig teil. Drei Wettbewerber traten in den Berufen Kochen, Schweißen und Web Design an. Erfreulich: Der georgische Web Designer erreichte einen Platz in den Top 10 und erhielt eine Medaille der Exzellenz. Uta Beyer, Geschäftsführerin der DWVG, vertrat Georgien in Leipzig als Technische Delegierte, auf Initiative der giz, die dieses Projekt in Georgien durchführte. Sehen Sie Photos aus Leipzig hier.