DWV-Mitglieder treffen armenischen Premierminister

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Beginn:
13.02.2017 | 15:00
Ende:
- 17:00
Ort:
Kabinett der Regierung der RA, Platz der Republik, Eriwan

Am 13. Februar wurden Mitglieder DWV, Mitglieder anderer europäischer Wirtschaftsvereinigungen und Mitglieder der European Business Association (EBA) zu einem Austausch mit dem Premierminister Karen Karapetyan eingeladen. Anwesend war außerdem Leiter der EU-Delegation in Armenien, Herr Piotr Świtalski. Das Interesse der Unternehmensvertreter an dem Treffen war groß, so dass schließlich über 36 Unternehmensvertreter dem Treffen beiwohnten.

Die Vertreter der Unternehmen danken dem Premier für die Verbesserungen in der Zoll- und Steuerrechtspraxis, die in den letzten Monaten eingeführt wurden sowie für die Dialogbereitschaft der Regierung. Gleichzeitig berichteten sie von Herausforderungen im staatlichen Beschaffungsmanagement, im Wassermanagement und in der beruflichen Bildung. Dazu führten sie praktische Beispiele und eigene Erfahrungen an.

Direktorin der EBA, Diana Sarumova, nannte Preise für Flugtickets, die Qualität von Straßen in Armenien, die Vermarktung von Armenien als Tourismusziel sowie Steuerregelungen in der Gastronomie als wichtige Bereiche, in denen sich die Mitgliedsunternehmen Verbesserungen wünschen.

Premierminister Karen Karapetyan und seine Berater gaben den Unternehmensvertretern vor Ort praktische Antworten auf viele der Fragen. Nur bei wenigen vorgebrachten Angelegenheiten bat der Premier um schriftliche Erläuterung bzw. um Kontaktaufnahme mit den zuständigen staatlichen Stellen.

Das armenische Kabinett hat insgesamt 341 Investitionsprojekte gelistet, die in Zusammenarbeit mit dem Privatsektor realisiert werden sollen. In 2017 sollen Projekte in Höhe 840 Mio. USD implementiert werden. Der Premier betonte mehrfach die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit der europäischen Unternehmensgemeinschaft und wünschte sich mehr europäische Managementkultur in Armenien. Er sagte außerdem seine Anwesenheit bei der Mitgliederversammlung der EBA am 21.02.2017 zu.