Deutsch-Armenisches Wirtschaftsforum in Berlin

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Beginn:
15.02.2017 | 09:30
Ende:
- 15:00
Ort:
Haus der Deutschen Wirtschaft, Berlin

Unter der Schirmherrschaft des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Ministeriums für Verkehr, Kommunikation und Informationstechnologien der Republik Armenien fand am 15. Februar 2017 das deutsch-armenische Wirtschaftsforum in Berlin statt. Veranstalter waren außerdem der DIHK, der Bitkom, der Osteuropaverein, die Botschaft der Republik Armenien sowie der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft.

Ziel der Veranstaltung war es, aktuell über Armenien als Wirtschaftspartner Deutschlands zu informieren und damit deutschen Unternehmen entsprechende Kooperationschancen aufzuzeigen. Die Veranstaltung hatte die Schwerpunkte IT, Verkehr/Straßenbau sowie Energie/Energieeffizienz.

Aus Armenien waren der Vize-Premierminister und Minister für internationale Wirtschaftsintegration und Reformen, Vache Gabrielyan, sowie der Minister für Verkehr, Kommunikation und Informationstechnologien, Vahan Martirosyan, anwesend. Eine Gruppe armenischer Unternehmer stand für direkte Unternehmensgespräche zur Verfügung.

Die Deutsche Wirtschaftsvereinigung wurde beim Forum durch das Vorstandsmitglied Aghasi Avetisyan vertreten. Dr. Wolfgang Büchele, Vorsitzender des Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, sagte in seiner Rede, dass mit der Eröffnung von DWV in Armenien ein weiterer Schritt zur Entwicklung der armenisch-deutschen Wirtschaftsbeziehungen gemacht wurde. Auch Boris Demirkhanyan, Vize-Minister für Transport, Kommunikation und Informationstechnologien der RA, betonte die Wichtigkeit von Wirtschaftsorganisationen wie der DWV für die Wirtschaftsbeziehungen beider Länder.

Leiter des armenischen Softwareunternehmens VOLO, Matt Bartelsian, stellte in seiner Präsentation das Potenzial Armeniens insbesondere im Bereich IT dar. Während des zweiten und dritten Diskussionspanels wurden Kooperationsmöglichkeiten in den Bereichen Energie/Energieeffizienz sowie Verkehr/Straßenbau vorgestellt. Während des Mittagessens gab es Gelegenheit für B2B-Gespräche.

Hans-Jochen Schmidt, ehemaliger deutscher Botschafter in Armenien, erkundigte sich nach Garantien für Fairness und Transparenz für deutsche Anbieter bei Ausschreibungen in Armenien. Anwesende Vertreter der armenischen Regierung versicherten mehrfach, dass geeignete Instrumente und Standards verwendet werden, um bei Ausschreibungen zu die Gleichbehandlung nationaler und internationaler Bieter zu gewährleisten.    

Von Seiten deutscher Unternehmer gab es 160 Anmeldungen, bestätigte der Germany Trade & Invest (GTAI). Dies zeigt ein deutliches Interesse deutscher Unternehmen an Geschäftsaktivitäten in Armenien.