BMWi-Geschäftsanbahnungsreise Tiflis, Poti und Batumi, 25. - 29.03.2019 zur Modernisierung der Infrastruktur: Nachhaltige Mobilität, Stadtplanung, Logistik

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Beginn:
25.03.2019 | 10:00
Ende:
29.03.2019 - 13:00
Ort:
Tiflis, Poti, Batumi

Zwischen dem 25. - 29.03.2019 organisierte die Deutsche Wirtschaftsvereinigung zusammen mit der COMMIT Project Partners GmbH und dem Ostausschuss/Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft eine Geschäftsanbahnungsreise nach Georgien. Als Projekt der Exportinitiative Umwelttechnologien des BMWis und im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMUs hatten Vertreter der deutschen Wirtschaft die Möglichkeit weitreichende Informationen über Georgiens Infrastrukturprojekte und Wirtschaft zu erhalten.

Innerhalb der fünf Tage lernten die deutschen Delegationsteilnehmer Akteure aus den zuvor genannten Branchen und Ministerien kennen. In Tiflis waren in erster Linie die individuellen Geschäftspartnertreffen von großer Bedeutung, aus denen bereits erste Kooperationen und Geschäftssynergien hervorgegangen sind. Zudem lud der Botschafter zu einem offiziellen Empfang in die Residenz des Botschafters ein. Anwesend waren ca. 80 Regierungs- und Wirtschaftsvertreter. Folglich konnten auch hier einige neue Kontakte geknüpft und die bilateralen Beziehungen gestärkt werden.

Im Anschluss an den Aufenthalt in der georgischen Hauptstadt, sah die Geschäftsreise ebenfalls einen 2-tägigen Besuch Westgeorgiens vor, sodass auch der maritimen und städtestrukturellen Infrastruktur Rechnung getragen wurde. Den Anfang machte der Besuche des Tiefseehafenprojekts Anaklia, bei dem neben einer Baustellenbesichtigung auch detaillierte Informationen über Bauphasen, Ausschreibungsverfahren sowie Investitionsstrukturen geboten wurde. Gefolgt von der Einladung des internationalen Logistikers HHLA und der Hafenrundfahrt in Poti durch APM Terminals bot sich den Teilnehmern ein abgeschlossenes Bild der Hafeninfrastruktur des Landes. Am letzten Tag hatten die deutschen Unternehmer in Batumi ebenfalls die Möglichkeit in Form einer Baustellen- sowie Kläranlagenbesichtigung Einblicke in den Städtebau zu erhalten. Damit verbunden waren insbesondere Ausführungen zu Baustandards, Regulierungen und Finanzierungsstrukturen auch von deutschen Investoren, wie beispielsweise das BMZ bzw. die KfW.

Die positive Resonanz der Teilnehmer ist nicht zuletzt der gelungenen Kollaboration aller Projektpartner und georgischen Vertretern aus Wirtschaft und Regierung zu verdanken. Der enge Kontakt zu den georgischen Ministerien sowie Marktakteuren auf deutscher und georgischer Seite begründet die auch in Zukunft hohe Motivation und den hohen Einsatz der DWV für Delegationsbesuche dieser Art.