AHK Georgien: Berufsbildung gemeinsam mit den Unternehmen

Berufsbildung gemeinsam mit den Unternehmen

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Beginn:
23.10.2017 | 09:00
Ende:
- 12:30
Ort:
Tbilisi, Georgien

Mit georgischen Partnern organisierte die GIZ unterstützt von der DWV im Herbst zwei große Berufsbildungsveranstaltungen.

Das Kooperationsforum „Skills for Construction – Construction for Skills“ am 28. September in der Technischen Universität Georgiens nahm sich Trends und Qualifikationsanforderungen in der Bauwirtschaft an. In drei parallelen Arbeitsgruppen tauschten sich Akademiker und Praktiker über Ressourceneffizienz im Bau, Kompetenzentwicklung und dualer Berufsausbildung im Bausektor sowie Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz Bau aus. In der von DWV-Geschäftführer Oliver Regner moderierten Ressourcen-Arbeitsgruppe ging es unter anderem auch um den unter Einsatz nachhaltiger Baumaterialien geplanten Bau einer neuen Deutschen Botschaft in Tiflis sowie das von GIZ und GTU erarbeitete neue Handbuch zu Energieeffizienz im Bau. Unter den über 150 Teilnehmern waren zahlreiche Unternehmensvertreter.

Die hochrangige Podiumsdiskussion „Duale Berufsbildung in Georgien – Der Weg nach vorne gemeinsam mit dem Privatsektor“ am 23. Oktober im TechPark Tiflis wurde von der deutschen Botschafterin Dr. Heike Peitsch und dem Bildungs- und Wissenschaftsminister Georgiens, Aleksandre Jejelava, eröffnet. An der seitens der DWV moderierten Diskussion beteiligten sich auch die Vizeministerinnen des Wirtschafts- und des Bildungsministeriums, die Präsidentin der Georgischen Industrie- und Handelskammer, die Geschäftführer des Bauunternehmens und DWV-Mitglieds Elita Burji sowie des Weinproduzenten Kindzmarauli Corporation und Bildungsexperte Prof. Euler von der Universität St. Gallen. Während insbesondere die Vertreter der Ministerien anschaulich bereits erzielte Fortschritte beschrieben, machten die Unternehmensvertreter in einem regen Austausch klar, dass aufgrund des gravierenden Fachkraeftemangels die Prozesse dringend beschleunigt werden müssten. Auch die Veranstaltung im TechPark zeichnete sich durch eine hohe Beteiligung georgischer und georgisch-deutscher Unternehmen aus.